Uli Seidler kochte sich mit ayurvedischen Gerichten in mein Herz!

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Uli's Veganeria, Apostelgasse 29-31, 1030 Wien, Nähe U-3-Station Kardinal-Nagl-Platz, Seitengasse Landstrasse/Hauptstrasse. Telefon: +43 (0)699/100 598 46. http://www.ulisveganeria.at

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Neujahres-Vorsätze: Das Ziel ist der Weg oder

Eine etwas andere Restaurant-Rezession über «Uli’s Veganeria» in Wien!

Wie war das noch mit den guten Vorsätzen für das neue Jahr? Reicht es, wenn wir zum
31. Dezember neue Vorsätze formulieren? Darüber zu philosophieren, was wir dringend ändern könnten oder gar sollten? Womit wir besser heute anstatt morgen aufhören müssten? Resümieren wir zum Ende des Jahres nicht alle gleich zufrieden oder auch unzufrieden: Habe ich meinen Vorsätzen Taten walten lassen? Ja, und wie schnell holt uns der Alltag wieder ein, der oftmals bereits in der zweiten Januar-Woche unsere selbst formulierten Vorsätze verblasen lässt?

Eine Frau bleibt standhaft in ihrem Leben und entsagt dem Alkohol. Die andere Frau tauschte ihre Karriere für ein selbst bestimmtes Leben ein. Und die dritte Frau schenkt Menschen weiterhin ayurvedische Gaumen-Höhenflüge – nun in ihrem eigenen Café-Restaurant in der Apostelstrasse 29-31 in Wien. Nein. Die drei Mädels sind nicht untereinander befreundet. Die beiden über die ich erzähle, kennen mich, und ich kennen sie. Was alle drei Frauen dennoch miteinander verbindet? Sie glauben an sich selbst und an ihre eigene Fähigkeit, Dinge nicht nur zu benennen, sondern vor allem andere Menschen in ihren Bann zu ziehen!

Die eine Frau:

Beate Wedekind, Journalistin und Autorin. Sie löste eine Flut fröhlicher Gedanken zu den guten Vorsätzen bei mir aus als Philadelphia-Frischkäse...sie ihrer Facebook-Welt am 27. Dezember 2015 öffentlich verriet: „Zwischen den Jahren … ist eine gute Zeit, über dies und das nachzudenken. Etwa: Warum ich was geändert habe. Zum Beispiel, warum ich vor fast einem Jahr aufgehört habe, Alkohol zu trinken. Warum denn? Weil ich spürte, wie er mich meiner Energie beraubte. Immer mehr. Und wie sich meine Selbstsicht verschleierte. Wie war das mit dem Aufhören? Ganz einfach: Ich habe mir von einem Tag auf den anderen, von einem Glas auf das andere, Wasser „schön getrunken“. Und wie geht es mir heute? Gut. Sehr gut sogar. Ich fühle mich – wohl. Ich bin zufrieden. Ich schlafe gut; ich bin voller Tatendrang. Ich habe einige Probleme gelöst (nicht alle, aber ich bin auf einem guten Weg). Keine Versuchung? Ein Gläschen in Gesellschaft? Nein, ich denke nicht dran. Negative Auswirkungen? Naja, es gibt schon den ein oder die andere, die mich langweiliger finden als vorher. Trifft sich gut: Ich sie auch. Ersatzdroge? Ja! Philadelphia-Frischkäse. Ein, zwei, drei Löffelchen am Tag lutschen. Wie jetzt gerade …“

Die andere Frau:

Bin ich – Jacqueline Jane Bartels, ebenfalls Journalistin, Autorin und Bloggerin. Ich stellte die Weichen für ein selbst bestimmtes Leben im Wonnemonat Mai 2012 neu. Es war morgens gegen 9.30 Uhr als ich an meinem ehemaligen Büro-Schreibtisch stehend eine folgenschwere Panikattacke erlitt. Ich zitterte am ganzen Körper. Mein Herz raste wie verrückt. Die Kehle war trocken und ich hatte das Gefühl keine Luft mehr zu bekommen: „Es reicht. Schluss jetzt.“ Beim Verlassen der Redaktion am Limmatplatz in Zürich hielt ich für einen Moment am Schreibtisch meines ehemaligen Chefs an nur um ihm zu sagen: „Ich gehe zum Arzt.“ Damals wusste ich weder, dass ich dieses Büro nie wieder betreten sollte, noch das ich an einem Burnout erkrankt war, geschweige denn dass das mein erster Schritt in die Türkei sein sollte.

Crestasee in FlimsDamals verkroch ich mich ins schöne Flims nahe der Cauma- und Cresta-Seen im rätoromanischen Schweizer Kanton Graubünden und vertraute mich dem bemerkenswerten Las Dunschalas Team an, das unter der Leitung der Psychiaterin und Psychotherapeutin Dr. med. Therese Augsburger mit Praxis in Zürich, profund und professionell Frauen und Männer durch anstehende Lebens-Prozesse begleitet. Das hohe Erfolgs-Geheimnis der «Las Dunschalas Kuren» ist ein ausgesuchtes Spektrum von Körpertherapien wie Ayurveda, Caranio-Sacral-Therapie und Osteopathie in Verbindung mit Diät, Bewegung, Meditation und Psychotherapie.

Die dritte Frau:

Uli Seidler. Eine quirlige, lebensfröhliche Frau mit prachtvollen roten Haaren, viel Wiener Charme und für mich ungeahnten und noch viel weniger gekannten ayurvedischen Kochkünste. Zwölf Tage bekochte Uli Seidler 13 Kurgäste und das neun-köpfige Therapeuten-Team rund um Dr. med. Therese Augsburger. Täglich präsentierte uns die Wienerin ihre ayurwedischen Gerichte wie eine Liebeserklärung an Gemüse und Gewürzen.

Damals verriet mir Uli: „Nächstes Jahr schreibe ich mein erstes Kochbuch über ayurvedische Rezepte.“ Es heisst: „Das spirituelle Küchen-ABC oder Wie die Liebe ins Essen kommt“. Als sie mich jetzt bat, ihre Facebook-Seite Uli’s Veganeria mit „gefällt mir” zu markieren, suchte ich spontan die Fotos raus, die ich während meines Kur-Aufenthaltes täglich im Flimser Casa Las Caglias-Haus machte.

Veganische Gaumen-Höhenflüge à la Uli Seidler

Uli Seidler’s einzigartig farbenfrohe, wohlduftende und -schmeckende Küche zum Frühstück, Mittag- und Abendessen erstrahlten nicht nur meine Augen und beseelten meinen Magen, sondern reinigten vor allem meinen Kopf, Geist und Seele. Vieler ihrer veganen Koch-Tipps lasse ich seit dem in meiner Küche walten.

So beginne ich morgens beispielsweise den Tag mit einem heissen Glas Wasser. Wenn mir das zu fade erscheint, füge ich einfach frisch gepressten Zitronensaft hinzu. Erst nach einem ausgiebigen Guten-Morgen-lieber-Tag-Strand-Spaziergang am Camel Beach in Bodrum-Kargı mit meinem wilden Hund Gümüş und Katzen-Zulauf Ginger erlaube ich mir ein kleines Frühstück mit selbst gekochtem Hirse-, Buchweizen-, oder Grießbrei. Dazu gibt es frisch gekochte Apfel- oder Birnen-Scheiben, Dörr-Pflaumen oder Aprikosen mit frischer Zimtstange. Abgerundet werden diese Gaumenfreuden mit bunten Nüssen und Kokosflocken. Mag für viele fade klingen, aber ich verrate Euch gern: Nach einer Woche rockt dein Körper auf einzigartige Weise neue Möglichkeiten des Seins.

Ja. Die Uli, die weiss viel wenn es um Ayurvedische Kochkunst geht. Wer sich in ihrem Restaurant vegan bekochen lässt, kommt vielleicht wie ich einst schnell auf den Geschmack und möchte mehr darüber lernen. Frage Uli. Ab sofort bietet sie auch regelmässige vegane Kochkurse an.

Ab den 4. Januar 2016 titelt Uli auf ihrer Wochen-Menü-Karte in ihrem eigenen Café-Restaurant Uli’s Veganeria:

Wir alle – ob Frau, ob Mann

Und die Moral von dieser Geschichte? Egal, wie es dir gerade geht. Egal, wo du gerade im Leben stehst. Egal, was dich gerade treibt: Denke nicht so viel nach, sondern mach den ersten Schritt und neue Türen öffnen sich – für jeden von uns. In diesem Sinne wünsche ich all‘ meinen Leserinnen und Lesern, Freundinnen und Freunden überall auf dieser Welt ein fröhliches 2016 voller Tatendrang und Lebenshunger, Reisefieber und kulinarischen Entdeckungsreisen – vielleicht ja in Wien in Uli’s Veganeria.

Liebe Uli Seidler, Dir wünsche ich von Herzen, dass Dein Neujahres-Beginn 2016 mit Deinem eigenen Café-Restaurant Uli’s Veganeria Dir unzählige fröhliche Laufkundschaft mit gesegnetem Appetit beschert ganz nach dem Motto: Iss Dich bei Uli gesund und schön!

Und Dir liebe Beate Wedekind wünsche ich von Herzen, dass Du in diesem Jahr auch noch deine letzten Probleme erfolgreich lösen wirst und das Du uns weiterhin mit Deinen tollen redaktionellen Beiträgen eine andere Sicht auf die Dinge des Lebens schenkst.

Mir selbst wünsche ich, dass ich gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen mit unserem neuen deutsch-türkischen Freundschafts-Kultur- und Tourismus-Magazin Harmoni-e, das in deutscher und türkischer Sprache in Deutschland und in der Türkei erscheint, viele Leser und Anzeigenkunden erreichen werden.

Happy New Year uns allen überall auf dieser Welt in Frieden und Harmoni-e!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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